Bauchchirurgie

Angebot Bauchchirurgie

  • Gallenblasenchirurgie bei Gallensteinen und Neubildungen unsicheren Verhaltens (laparoskopisch, offen)
  • Hernienchirurgie bei Leistenbrüchen, Nabelbrüchen, Narbenbrüchen, seltenen und komplexen Bauchwandbrüchen (laparoskopisch und offen)
  • Kolorektalchirurgie bei gut- und bösartigen Geschwülsten des Dickdarms sowie bei Divertikelerkrankung (laparoskopisch, offen)
  • Adipositaschirurgie bei krankhaftem Übergewicht (Laparoskopisch)
  • Refluxchirurgie bei Sodbrennen und symptomatischem Zwerchfellbruch (laparoskopisch)
  • Magenchirugie bei bösartigen Geschwülsten und Neubildungen unsicheren Verhaltens (laparoskopisch, offen)

Gallensteinleiden

Das Gallensteinleiden (Cholzystolithiasis) gehört zu den häufigsten chirurgischen Krankheitsbildern in der westlichen Welt. Das Vorhandensein von Gallensteinen in der Gallenblase an sich hat noch keinen Krankheitswert, sofern es keine Symptome verursacht.

Die Bezeichnung Gallensteinleiden bezieht sich sohin auf Gallensteine, die wiederkehrende Beschwerden – Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, vor allem nach fettreichen Mahlzeiten- oder akute Symptome – starke (kolikartige) rechtsbetonte Oberbauchschmerzen und Erbrechen verursachen.

Die genannten Symptome sollten ernst genommen werden und bedürfen der ärztlichen Abklärung.

Die Abklärung erfolgt in der Regel mittels Ultraschall und einer Blutabnahme (mit Leberwerten).

Im Rahmen von komplizierten Verläufen können Gallensteine (vor allem kleine) in den Hauptgallengang rutschen und einen Rückstau von Galle verursachen (Choledocholithiasis). Daraus ergibt sich bei entsprechenden Blutwerten eine Gelbfärbung der Haut. Andere Gallensteine können zu akuten Entzündungen der Gallenblase führen (Cholezystitis). Die Abklärung und Behandlung sind dann i.d.R. mit einer Aufnahme im Krankenhaus verbunden.

Ich berate Sie gerne bezüglich der Indikation und des richtigen Zeitpunkts für Ihre Gallenblasenentfernung und plane mit Ihnen die Operation, welche in den allermeisten Fällen minimal invasiv, in Knopflochtechnik (laparoskopisch) erfolgen kann.

Leistenbruch (Leistenhernie)

Bei einem Leistenbruch (Leistenhernie) kommt es zum Durchtritt von Baucheingeweiden durch den Leistenkanal oberhalb des Leistenbandes – durch eine Lücke in der Bauchdecke treten Eingeweideteile aus dem Bauchraum heraus, was sich oft an einer sicht- und/oder tastbaren Schwellung (welche oft nach innen weggedrückt werden kann) im Bereich der Leiste erkennen lässt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Ein Leistenbruch kann angeboren oder erworben sein. Ein Risikofaktor für einen erworbenen Leistenbruch ist Bindegewebsschwäche. Oftmals spielt auch Überbelastung (z. B. schweres Heben und Tragen, chronisches Husten und Niesen, Obstipation) eine Rolle.

In manchen Fällen verursacht ein Leistenbruch keine Schmerzen, sondern macht sich eher durch Symptome wie unbestimmtes Druckgefühl oder Ziehen bemerkbar. Anfangs liegt zumeist eine Schwellung im Bereich der Leiste vor, später können ziehende Schmerzen hinzukommen. Bei erhöhtem Bauchdruck (z. B. Heben von Lasten, Husten) können sich die Symptome verstärken. Im Laufe der Zeit kann ein Leistenbruch dann auch deutlich sichtbarere Ausmaße annehmen. In vielen Fällen sind Leistenbrüche harmlos, sie können jedoch auch zu gefährlichen Komplikationen führen, etwa dann, wenn ein Teil des Darms in der Bruchlücke eingeklemmt wird, was einen Darmverschluss, eine Bauchfellentzündung und weitere Komplikationen zur Folge haben kann.

Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer Operation. Die Operation des Leistenbruches zählt zu den Routine-Eingriffen und soll sicherstellen, dass die Hernie nicht mehr austreten kann. Es kann in offener oder laparoskopischer Technik operiert werden. Weiters werden die gängigen Operationsverfahren danach unterschieden, ob eine Netzeinlage erfolgt (Kunststoffnetz zur Unterstützung und Stabilisierung der Bauchwand). Heutige Standardverfahren sind u. a. die transabdominelle präperitoneale Hernioplastik (TAPP; laparoskopisch mit Netzeinlage) und die Operation nach Lichtenstein (offenes Verfahren mit Netzeinlage).

Wie operiert wird und welches Operationsverfahren zum Einsatz kommt, hängt vom Ausmaß des Bruches, den anatomischen Gegebenheiten der Leistenregion, etwaigen Voroperationen, Grunderkrankungen und anderen Faktoren ab und wird gemeinsam mit anderen wichtigen Aspekten der Behandlung im persönlichen Gespräch in Ruhe besprochen.

Dr. Alexander Di Monte
Facharzt für Allgemein- und
Viszeralchirurgie

Ordinationsadresse
Ordinationszentrum der
Wiener Privatklinik
Lazarettgasse 25 / 1. Stock
1090 Wien

Ordinationskontakt
ordination@chirurgie-dimonte.at

Ordinationszeiten
Donnerstag 16 – 20 Uhr
und nach Vereinbarung

Telefonische Terminvereinbarung
Montag – Freitag 10 – 20 Uhr
Tel: +43 (0)1 401 80 – 7010

Sprachkenntnisse
Deutsch, Italienisch, Englisch

Minimal Invasive Chirurgie

Ein Schwerpunkt meiner chirurgischen Laufbahn ist die minimal invasive Chirurgie.  Die meisten Routineeingriffe im Bauch (z. B. Gallenblasenentfernung, Leistenbruchoperationen, Dickdarmeingriffe, Magenverkleinerung und Magenbypass) sind in minimal-invasiver Technik also laparoskopisch („Knopflochchirurgie“) möglich

Für den Patienten bedeutet das:

  • geringere postoperative Schmerzen
  • weniger Wundkomplikationen
    (z.B. Wundinfektionen oder Narbenbrüche)
  • kleinere Narben
  • geringeres Operationstrauma
  • schnellere Genesung
  • kürzere Spitalaufenthaltsdauer
  • raschere Wiederaufnahme der Berufs- und Alltagstätigkeiten

In bestimmten Fällen ist der minimal invasive Zugang zur Operation jedoch nicht möglich oder nicht sinnvoll, deshalb ist eine genaue Planung des Eingriffs entscheidend.

Offene Chirurgie

Eine Bauchoperation wird in der Regel dann offen geplant, wenn kein Vorteil vom minimal invasiven Zugang zu erwarten ist.

Das ist zum Beispiel der Fall bei ausgedehnten Operationen im Bereich der Leber, der Bauchspeicheldrüse und des Darms oder wenn durch Voroperationen starke Verwachsungen zu erwarten sind, die das Risiko einer Organverletzung durch den minimal invasiven Zugang erhöhen.

Ich nehme mir gerne Zeit, Ihnen zu erklären, wann eine offene Operation notwendig ist.

 

 

Dr. Alexander Di Monte

Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ordinationszentrum der Wiener Privatklinik
Lazarettgasse 25/ 1. Stock
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